Kostenlose Anzeigenblätter: Spam auf Papier

regennasse Werbeblätter vor Hautüre und auf dem Gehwegungewollte Werbung, überflüssiger Müll

Für Schnäppchenjäger sind sie vielleicht interessant, die Anzeigen-Zeitungen. Auch der redaktionelle Teil, Veranstaltungshinweise, Termine, Vereinsmitteilungen aus der Region, sind sicher eine schöne Sache, wenn man keine Tageszeitung hat. Wer aber trotzdem keine Anzeigenblätter will, hat hier in Sankt Goarshausen ein Problem.

Viele Häuser stehen leer oder werden nur gelegentlich als Ferienhäuser genutzt. In den Hauseingängen liegen die unverlangten Werbezeitungen. Mir scheint, den Verlagen ist egal, wo ihre Produkte schließlich landen. Je mehr Anzeigenblätter sie verteilen, desto höherere Preise können sie von ihren Anzeigenkunden verlangen. Der Bote hat da sicher kein Mitsprachrerecht und muss die Masse an Papier nur irgendwie loswerden. Also stopft er die Anzeigenpacken überall hin. Einmal habe ich unseren Austräger persönlich angesprochen und gebeten, den Hinweis auf meinem Briefkasten zu beachten. Leider ohne Erfolg.

Briefkasten mit Aufkleber "Bitte keine Werbung und kostenlosen Zeitungen einwerfen"

Hat mich Überwindung gekostet, den hässlichen Aufkleber auf meinen Briefkasten zu machen. Und dann doch erfolglos.

Immer wieder wird der Briefkasten vollgestopft, die wirklich wichtige Post passt dann oft gar nicht mehr rein. Nun habe ich diese Fotos an den Verlag (Verlag für Anzeigenblätter GmbH, Mülheim-Kärlich) geschickt. Der Verlag soll seinen Boten sagen, dass sowas nicht okay ist.

1 Kommentare

  1. Gutes Thema – ganz in meinem Sinn ! Abgesehen vom überquellenden Briefkasten ist diese ganze Papierflut einfach unnötig und der Verlag ist der richtige Ansprechpartner …..

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